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EMI Music Germany

Tonträgerfirma

Firma erloschen

Kurzinfo
Hauptgeschäftsfeld (Firmentyp): Tonträgerfirma
Weitere Geschäftsfelder: Anbieter Video
Hauptbranche(n): Musik
Weitere Branche(n): Kaufvideo/DVD, Games, Mobile Entertainment
Firmenzweck: Internationale Tonträgerfirma

Gegründet: 1925
Gesellschaftsform: GmbH & Co. KG
Firmenporträt/Chronik
Seit über 80 Jahren ist EMI eines der führenden Tonträgerunternehmen in Deutschland und mit dem Standort in Köln seit mehr als 50 Jahren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Nordrhein-Westfalen. Die Wurzeln der Firma reichen zurück bis ins Jahr 1901, als die Gramophone Company in der Londoner Maiden Lane erste Tonträger veröffentlichte. Schon damals war das berühmte Markenzeichen, der His-Master's-Voice-Hund "Nipper", Bestandteil der Firmenidentität.

In Deutschland tauchte der Name Electrola erstmals 1925 auf, als die Gramophone Company ihre Berliner Tochter nach dem eben eingeführten Aufnahmeverfahren benannte. Die Electrola wurde 1931 Partner der Carl Lindström AG, damals der größte Mitbewerber auf dem deutschen Markt. Im gleichen Jahr fusionierten die Muttergesellschaften der beiden Firmen - die Gramophone Company und die Columbia Gramophone Company - zur Electric & Musical Industries Ltd., kurz EMI. Aus diesem Zusammenschluss entstand der Marktführer der Vorkriegszeit: Rund 300 Veröffentlichungen pro Monat ließen den Gesamtkatalog bis 1934 auf 11.000 Titel anwachsen. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Anlagen der deutschen Tochterunternehmen zu 80 Prozent zerstört, und im Jahr 1952 siedelten die Electrola und Lindström nach Köln-Braunsfeld um. 1972 kam es schließlich auch in Deutschland zur Fusion der beiden Firmen: die EMI Electrola GmbH entstand.

Nach einer Fusion von EMI Ltd. mit dem britischen Unternehmen Thorn Electrical Industries zu Thorn EMI Ltd. im Jahr 1980 wurde der in über 40 Ländern vertretene Großkonzern im August 1996 in die beiden unabhängig voneinander operierenden Gesellschaften Thorn und EMI Group aufgeteilt und an der Börse notiert. 1992 kaufte Thorn EMI das bis dahin unabhängig agierende Tonträgerunternehmen Virgin Records und beendete damit ein heftiges Tauziehen um die Firma, bei der viele der bestverkaufenden Künstler der vergangenen Jahre unter Vertrag stehen.

Im Jahr 1994 kam die ebenfalls unabhängige deutsche Firma Intercord Tonträger dazu, mit der EMI seinen Künstlerstamm weiter ausbauen konnte. Im Jahr 2000 wurde der Standort der Intercord in Stuttgart geschlossen, und das Repertoire ging zum Großteil in die EMI Electrola GmbH & Co KG über. Im August 2000 zog das Unternehmen vom Maarweg in das Medienzentrum Kölns - den Mediapark. Im Jahr 2002 wurde die EMI Electrola zu EMI Music Germany GmbH & Co. KG umbenannt. Nach der Schließung des Standortes München im April 2004 wurde das Label Virgin mit den bereits in Berlin ansässigen Labels "Mute" und "Labels" zusammengeführt. Bis 2008 operierte das Unternehmen an den beiden Standorten Köln und Berlin. 2008 wurde der Berliner Standort in den Kölner integriert.

Quelle: EMI Music Germany GmbH

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